Allgemein

Ein Jubiläum mit viel Knalleffekt

Rheinkassel/Langel –

Kawumm! Wenn die St.-Hubertus-Bruderschaft Rheinkassel/Langel/Kasselberg ihre neuen Würdenträger ermittelt, dann knallt es richtig schön. Mit dicken Donnerbüchsen wird auf den Vogel in zehn Metern Höhe geschossen; auch das Echo aus dem nahen Waldstück ist spektakulär. Und noch etwas haben die Schützen hier reichlich: Platz. Der Festplatz am Kuhlenweg, mittig zwischen Rheinkassel und Langel, bietet genug Raum für eine große Kirmes mit Festzelt, Babyflieger, diversen Essständen und Schießbuden. Einen musikal

Amtieren im nächsten Jahr: Patrick Meurer (l.) und Ralf Heller.

Amtieren im nächsten Jahr: Patrick Meurer (l.) und Ralf Heller.

ischen Knalleffekt gab es zum 550-jährigen Bestehen der Bruderschaft auch: Zum Festauftakt spielten bei der „Wilden Nacht“ Kasalla und Miljö; die 650 Karten waren im Nu weg. „Das war so ein großer Andrang, dass wir das im nächsten Jahr noch mal probieren“, so Schießmeister Ralf Heller. Jener hatte später auch Glück am Hochstand: Mit dem 87. Schuss beförderte er gegen 23 Uhr den Adler nach unten und setzte sich gegen seine acht Mitbewerber durch. Eine Besonderheit bei der bis heute rein männlichen Bruderschaft, die erst durch Archiv-Recherchen in der Nachkriegszeit herausfand, dass es sie schon seit 1468 gibt: Die jetzt ermittelten Könige treten ihre Regentschaft erst im kommenden Jahr an. Dann amtiert Heller mit seinen beiden Rittern Michael Felten und Heinz Dick, sowie mit Jungkönig Patrick Meurer und dessen Ritter David Böcken. Die jetzt gekrönten Regenten – also die Sieger aus dem 2017er-Schießen – sind Alexander Dick, Prinz Fabian Heller und Schülerprinz Niklas Kolmans. (bes)

https://www.ksta.de/koeln/schuetzen-ein-jubilaeum-mit-viel-knalleffekt-30970618

Mitteilung des Vorstands

Liebe Kölner Schützenfamilie,

wie versprochen möchten wir Euch über die Gespräche der vergangenen Tage berichten.

Nach intensiven Gesprächen innerhalb des Vorstandes ist Dirk Bachhausen, aus persönlichen Gründen, von seinem Posten als Orgaleiter Veranstaltungen zurückgetreten.
Wir möchten uns für seine Arbeit und seinen steten Einsatz zum Wohle des Stadtverbandes Kölner Schützen sehr herzlich bedanken und wünschen ihm für die weitere Zukunft alles Gute.

Somit ist dieser Posten vakant und wird bei der Festversammlung im September kommisarisch besetzt werden, interessierte Schützen können sich gerne beim Vorstand hierauf bewerben.

Da es nach wie vor noch intensiven Gesprächsbedarf wegen des angeblichen Vorfalles an der Fronleichnamsprozession in der hohen Domkirche zu Köln gibt, wird die Mitgliedschaft der Afra Schützen, bis auf weiteres, ruhend gestellt.

Die Betreuung bei Facebook übernehmen bis auf weiteres Christopher Stark und Michaela Ommer, laßt uns bitte alle wichtigen Informationen die wir verbreiten und teilen sollen über Eure Vereine, zu kommen.

Wir hoffen dass wir jetzt alle wieder zur Ruhe kommen können und uns unserer eigentlichen Aufgaben widmen können.

Der Vorstand wünscht allen Schützen weiterhin eine schöne, trockene und vor allem erfolgreiche Schützenfest-Saison.

Alexander Ommer

Werben im Festbuch des Stadtverbandes

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Die jährliche Festschrift der Kölner Schützen, anlässlich der Krönung des Kölner Stadtkönigs, ist ein beliebtes Festbuch mit Auszügen aus der Geschichte der Kölner Schützen, mit Daten & Fakten über das Schützenwesen und Informationen .

Hierüber informieren wir immer wieder, über das Jahr verteilt, unsere Mitglieder und Unterstützer über unsere Werbepartner und Lieferanten.

Kontakt: [email protected]

Laufen und Schießen auch ohne Schnee

Start mit Hund: Sechs Mannschaften nahmen am zweiten Biathlon der Dünnwalder Schützen teil. Foto: Uwe Schäfer

 

Dünnwald – Biathlon im Sommer, im Grünen und für alle. Die St. Sebastianus Schützen Dünnwald veranstalteten zum zweiten Mal diese vornehmlich im Winter ausgetragene Sportart.

Sechs Staffeln zu je vier Teilnehmern traten an, vor dem ersten und dem zweiten Schießen mit dem Luftgewehr je eine etwa 1,5 Kilometer lange Runde durch den Wald zu laufen.

„Den Lauf haben wir 2017 im Rahmen der 900-Jahrfeier Dünnwalds veranstaltet und nun wollen wir ihn als festen Bestandteil unseres Jahresprogramms verankern“, erklärte Siegfried Cordt vom Vorstand der Schützenbruderschaft. Um es den Teilnehmer nicht allzu einfach zu machen, hatten die Schützen eine winzige Schwierigkeit in den Ablauf eingebaut. Cordt: „Beim ersten Schießen durften die Teilnehmer noch sitzen – was das Zielen vereinfacht.“ Nach der ersten Laufrunde mussten die Schützen dann stehend treffen. Die Zielgenauigkeit sei dann weniger gut.

Mitglieder verschiedener Abteilungen des Dünnwalder Turnvereins, des Stammtischs Dünnwalder Hunnenhorde, der Wirtskampsjunge und des Dünnwalder Skiclubs bildeten die Mannschaften, die sich fantasievolle Namen wie „Ballermänner“, „Chaos Gäng“ oder „Ossbusters“ gaben.

Zum fehlenden Schnee und der Tatsache, dass gelaufen wurde statt auf Skiern unterwegs zu sein, sagte Martin Butterweck vom Dünnwalder Skiclub von 1895: „Das hält uns nicht davon ab mitzumachen.“

Er und seine Mitstreiter seien daran gewöhnt, dass Schnee in Köln und Umgebung eher selten in ausreichender Menge für seinen Sport vorhanden sei. Doch: „Wir laufen schon Ski, wenn die Schneehöhe nur fünf Zentimeter beträgt.“ Und das sei im Wald um den Stadtteil im Winter öfter der Fall – wenn auch nur tageweise oder gar nur für wenige Stunden. Martin Butterweck: „Dann nutzen wir jede Minute, um Ski zu fahren.“

Beim Sommer-Biathlon der Schützen hat der Mannschaft Butterwecks die Ski-Erfahrung allerdings nicht viel geholfen. Zu Fuß belegten sie den fünften Rang.

Sieger des Dünnwalder Biathlons 2018 wurde die Staffel der „Ballermänner“.

Der aus dem Griechischen abgeleitete Begriff bedeutet Zweikampf. Die Ursprünge des Biathlons gehen auf das Militär zurück: In Norwegen gab es im 16. Jahrhundert sogenannte Skiregimente die ab 1710 mit Büchsen (Jagdgewehren) ausgerüstet wurden. Ab 1910 wurden im Schwarzwald erstmals sportliche Wettkämpfe veranstaltet. Mittlerweile gibt es auch im Rheinland einige Vereine, die im Sommer mit Skates und Lasergewehren aktiv sind. (red)

– Quelle: https://www.ksta.de/30150480 ©2018

Nippes hat wieder einen Kaiser

Nippes – Schon in den Jahren 2011 und 2014 hatte er am Schießstand das nötige Können und genügend Nervenstärke bewiesen – und wurde zum König der Nippeser St.-Sebastianus-Bruderschaft gekrönt. Nun gelang Dieter Wolf das Kunststück gegen vier Mitkonkurrenten erneut, als er an der Laser-Schießanlage von 50 möglichen Punkten satte 48 erzielte. Mit dem dreifachen Titelgewinn darf er sich von nun an Kaiser nennen – das hatte in der Bruderschaft zuletzt Doris Krosse geschafft, die 1995, 2005 und 2009 Königin wurde. Entsprechend groß war der Jubel beim Kaiserwalzer, den der neue Regent mit seiner Frau Mechthild zu „Que sera, sera“ zum Schlusspunkt des Festes aufs Parkett des Schützenheimes an der Merheimer Straße 292 legte, umringt von allen Anwesenden.

Das neue Kaiserpaar: Mechthild und Dieter Wolf. Foto: Schöneck

Für den in Lohmar wohnenden Wolf, seit rund neun Jahren Mitstreiter der Nippeser Schützen, der 2012 auch schon mal die Kölner Bezirkskönigs-Würde – der Wettbewerb, an dem alle Vereins- und Bruderschafts-Schützenkönige im Stadtgebiet teilnehmen können – gewann, steht nun ein besonders feierliches Jahr an. Und das nicht nur wegen der Kaiserwürde. „Ich feiere dieses Jahr noch meinen 70. Geburtstag, im nächsten Jahr steht zudem unsere Goldene Hochzeit an.“ Er freue sich bereits auf die Besuche bei den befreundeten Bruderschaften aus dem ganzen Kölner Stadtgebiet, die auch diesmal sehr zahlreich beim Fest vertreten waren. Erneut will er sein Glück außerdem beim Bezirkskönigs-Schießen im kommenden Jahr sowie beim Stadtpokal-Wettbewerb versuchen.

 

Nicht nur aufgrund des im wahrsten Wortsinne „Kaiser-Wetters“ zeigten sich die Schützen, derzeit 17 aktive Mitglieder sowie zehn Förderer zählend, zufrieden mit ihrem dreitägigen Fest-Wochenende, mit großem Festzug am Samstagnachmittag. „Es war eine Supersache, die hier abgelaufen ist“, bilanzierte der Erste Brudermeister Patrick Küppers. „Es kostet eine Menge Zeit, Geld und Sprit, deshalb ganz herzlichen Dank an alle, die da waren. Mer halde zesamme en d’r jröne Jack, und das ist das Wichtigste.“

Neben dem neuen Schützen-Kaiser Dieter Wolf setzte sich Patrick Küppers als Erster Ritter durch. Zweiter Ritter ist Karl-Heinz Meurer. Die Damenkette gewann Lara Küppers.

– Quelle: https://www.ksta.de/30150334 ©2018

 

Happy Birthday, Ostheim!

Die Sportschützengesellschaft Köln-Ostheim wurde am 23. April 1963 von 26 Mitgliedern gegründet und ist heute 55 Jahre alt geworden! Von den 26 Mitgliedern, die am 23. April 1963 anwesend waren, gibt es leider kein uns bekanntes lebendes Gründungsmitglied mehr.
In unserer Satzung, die im Laufe der Jahre mehrmals geändert wurde sind die Ziele und Aufgaben der Gesellschaft genau aufgeführt. Darin steht unter anderem: Die Gesellschaft stellt sich die Aufgabe, seinen Mitgliedern die Möglichkeit zur Ausübung des Schiesssports zu geben sowie der Förderung sportlicher Leistungen und Übungen. Toleranz gegenüber der Rasse, der Religion und der politischen Richtungen auszuüben und ein gutes Einvernehmen mit den Ortsvereinen und der Bürgerschaft zu pflegen. Die Gesellschaft besteht aus uniformierten und nichtuniformierten, weiblichen und männlichen Mitgliedern. Jungschützen sind allesamt uniformiert. Der Höhepunkt im Gesellschaftsleben ist das alljährlich, die Woche nach Pfingsten stattfindende Schützen- und Volksfest.